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Ministerpräsident Armin Laschet würdigt Innovationskraft des ASB in NRW

Mit den Themen Digitalisierung und Vielfalt rücke der ASB zwei überaus bedeutsame Zukunftsthemen in den Mittelpunkt seiner Arbeit, betonte Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Rede anlässlich des Jahresempfang 2018 des ASB NRW e.V.

Über 200 Gäste aus Parlamenten, Verbänden, Ministerien, Verwaltungen, Firmen und befreundeten Hilfsorganisationen waren der Einladung der Samariterinnen und Samariter am 07. April 2018 in das Düsseldorfer Museum Kunstpalast gefolgt. Darunter auch die Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel.

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Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des 130-jährigen Jubiläums des Verbandes. „Die Gründungsväter von 1888 hätten es sich sicherlich nicht mal im Traum vorstellen können, dass sie das Fundament für eine so langandauernde Erfolgsgeschichte legen würden. Aus einer Selbsthilfeorganisation, die von sechs Zimmerleuten mit Unterstützung von jüdischen Ärzten gegründet wurde, ist ein Wohlfahrtsverband und eine Hilfsorganisation mit bundesweit 1,3 Million Mitgliedern, davon allein 166.000 in NRW, mit 40.000 hauptamtlichen und 17.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstanden“, führte ASB-NRW-Vorsitzender Dr. Georg Scholz (Foto unten rechts) in seiner Begrüßungsrede aus. Er ging auch auf aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen ein, etwa die Herausforderungen in der Pflege durch den demografischen Wandel, die Integration von Geflüchteten in Deutschland und die Probleme für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz bei der konkreten Umsetzung der EU-Bereichsausnahme im Vergaberecht.

Ministerpräsident Armin Laschet (Foto oben und zweites Foto links) zeigte sich in seiner Gastrede begeistert von dem breiten Hilfsspektrum des ASB und der weltoffenen, von Solidarität und Vielfalt geprägten Grundhaltung des Verbandes. Er würdigte den enormen Einsatz der vielen haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter, unter anderem im Katastrophenschutz, in der ambulanten und stationären Pflege, bei der Jugendarbeit und in vielen anderen Bereichen. Das ASB-Wünschewagen-Projekt, entwickelt vom ASB Regionalverband Ruhr und mittlerweile in fast ganz Deutschland im Einsatz für totkranke Menschen, wurde von ihm besonders hervorgehoben.

Auch beim diesjährigen Jahresempfang wurden innovative und bewährte ASB-Projekte geehrt, dieses Mal aus dem Bereich der Kinderhilfe. Dies waren zum einen die Hebammenzentrale Bochum, ein gemeinsames Projekt des ASB Ortsverband Bochum und der Stadt Bochum, fips Köln, ein Kinder- und Familienprojekt mit Unterstützung des ASB Köln, und die gemeinsame Kita-App des ASB Regionalverband Münsterland und der Firma MW10 AG. Die Laudator/innen waren die Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke, der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Berger und ASB-NRW-Präsident Prof. Dr. Michael Stricker.

Im Außenbereich des Museum Kunstpalast wurden den Veranstaltungsbesucherinnen und -besuchern verschiedene ASB-Leistungsbereiche präsentiert, zum Beispiel ein Katastrophenschutzfahrzeug des ASB Region Düsseldorf; der Regionalverband war zudem für den Sanitätsdienst der Veranstaltung zuständig. Im Saal konnte eine Beobachtungsdrohne des ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe, die bei Rettungsdiensten eingesetzt wird, in Augenschein genommen werden und ein Informationsstand der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW informierte über das kommende Sommer-Zeltfestival der ASB-Jugendorganisation. Zudem wurde die neue ASB-NRW-Kampagne Arbeiter-Samariter-BUNT vorgestellt.

Mehr Informationen zur traditionsreichen Geschichte des ASB hier
Fotos: ASB/Michael Schuff

35 Jahre ASB - Gesprächsgruppe für Krebskranke

Astrid MulthauptSeit nunmehr 35 Jahren finden Teilnehmerinnen und Teilnehmer Halt und Zuversicht in der Gesprächsgruppe für Krebskranke der ASB-Krebsberatungsstelle.
Diplom-Pädagogin Astrid Multhaupt, die die Beratungsstelle leitet, hatte neben Bürgermeister Frank Keppeler den Geschäftsführer der Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln, Christian Brand, eingeladen.

 

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ASB-Vernetzungstreffen zum Katastrophenschutz in NRW

Der ASB ist in Nordrhein-Westfalen am Katastrophenschutzsystem beteiligt, zum Beispiel durch seine Sanitäts- und Betreuungszüge, die Schnell-Einsatz-Gruppen, den Wasserrettungsdienst und die Rettungshundestaffeln.

Um sich kontinuierlich auf dem Laufenden zu halten, tauschen sich die im Katastrophenschutz aktiven Samariterinnen und Samariter immer wieder regional und landesweit aus, um von den gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren und das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten fortlaufend zu optimieren.

Aus diesem Grund hatte hatte der ASB NRW e.V. am 28. Februar 2018 Einheitsführer/innen der verschiedenen Fachbereiche in das ASB Forum NRW in Köln eingeladen. Ca. 40 Katastrophenschützer/innen berichteten aus ihrer täglichen Arbeit. Ein Vortrag über den Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz rundetet das Treffen ab.

Ingo Schlotterbeck, Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz des ASB in NRW, dankte allen Teilnehmer/innen des Treffens für ihr hervorragendes Engagement im Bevölkerungsschutz, das unter dem ASB-Motto: „Wir helfen hier und jetzt.“ steht.

Übrigens: Der ASB bildet seine freiwillig aktiven Katastrophenschutzhelfer selbst aus: Anhand verschiedener Szenarien wird regelmäßig die Abwehr und Bekämpfung von Katastrophen trainiert, die durch Erdbeben, Hochwasser, Sturm, Chemikalien, Radioaktivität oder Verkehrsunfälle entstehen. Der Katastrophenschutz des ASB stellt sich in diesem Flyer (PDF) vor.

Noch Fragen zum Thema "ASB und Katastrophenschutz"? Möchten Sie aktiv mitmachen? Unter der zentralenTelefonnummer 0221-9497070 des ASB in Nordrhein-Westfalen helfen wir Ihnen gerne weiter.
Foto: ASB/Stefan Sandbrink

Fachlicher Austausch zwischen Parität NRW und ASB in NRW

Der ASB NRW e.V. und seine Regionalverbänden sind Mitgliedsorganisationen im Paritätischen NRW und bringen sich auf mannigfältige Weise in den Dachverband ein.

Aufgrund des breiten Dienstleistungs- und Angebotsspektrums der Samariterinnen und Samariter ergeben sich in vielen Bereichen immer wieder Möglichkeiten zum fachlichen Austausch zwischen den Organisationen. So trafen sich am 06. März 2018 Vertreterinnen und Vertreter aus der Geschäftsführungsebene von ASB und Parität in den Räumlichkeiten des Paritätischen NRW in Wuppertal, um verschiedene aktuelle Themen zu beleuchten. Es wurden mögliche Perspektiven der Pflegeausbildung, die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung (mit besonderem Augenmerk auf die sozialen und ethischen Implikationen), die Zukunft der Quartiersarbeit in NRW und aktuelle politische Herausforderungen diskutiert. Außerdem wurde die Kampagne Mensch, du hast Recht vorgestellt, die der Paritätische Gesamtverband anlässlich des 70. Jubiläums der Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gestartet hat.

Das Bild zeigt von links: Dr. Stefan Sandbrink (Geschäftsführer ASB NRW), Anne Paweldyk (Geschäftsführerin ASB Regionalverband Bergisch Land), Andrea Büngeler (Geschäftsführerin Parität NRW), Dirk Winter (Geschäftsführer ASB Regionalverband Münsterland) und Christian Woltering (Geschäftsführer Parität NRW).

Plakat zu 130 Jahre ASB in Deutschland und 70 Jahre ASB Nordrhein-Westfalen

In 2018 feiert der ASB in Deutschland sein 130-jähriges Bestehen, in 2020 kann dann der ASB Landesverband Nordrhein-Westfalen auf 70 Jahre engagiertes Wirken in Deutschlands größtem Bundesland zurückblicken.

Zu diesen zwei Anlässen hat der ASB NRW e.V. das Poster „Der ASB im Wandel der Zeit“ mit vielen Fotos und Infos erstellt. Einzelexemplare des Plakats können kostenfrei angefordert werden unter E-Mail presse (at) asb-nrw.de solange der Vorrat reicht.

Plakat als PDF anschauen

Zum 130-jährigen Jubiläum des ASB in Deutschland hat der ASB NRW e.V. auch ein Postkarten-Leporello veröffentlicht (mehr Infos hier). Der ASB NRW dankt dem ASB Regionalverband Bergisch Land für die tolle Idee zu diesem Plakat und dem Archiv des ASB Deutschland für die Unterstützung bei der Erstellung. Viel Spaß beim Anschauen!
Bild: ASB NRW e.V.

FSJ & BFD beim ASB in Nordrhein-Westfalen

Eigene Erfahrungen weitergeben, neue Herausforderungen finden, mit anderen zusammen sein: Die Gründe, warum Menschen sich engagieren, sind vielfältig.

Ob Schülerin oder Rentner, Hausmann oder Managerin - der ASB freut sich über jeden, der im Sinne des Leitgedankens "Wir helfen hier und jetzt." aktiv werden möchte. Im bundesweiten Stellenmarkt für Freiwilligendienste präsentieren sich ASB-Einrichtungen, die Platz für Menschen mit sozialem Engagement haben.

Eine Beratung über die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim ASB zu absolvieren, erhält man beim ASB vor Ort und dem ASB NRW unter der Telefonnummer 0221-9497070.

ASB NRW: Sozialticket in NRW erhalten

Seit 2011 können Bedürftige in NRW vergünstigt Bahnen und Busse in Anspruch nehmen, jährlich sind das ca. 300 000 Personen. Die NRW-Landesregierung will die Finanzierung dieses Sozialtickets nun sukzessive einstellen.

Der ASB NRW e.V. sieht diese Ankündigung überaus kritisch und fordert die Landesregierung auf, von den Plänen Abstand zu nehmen. Vielmehr sollen verstärkt Anstrengungen unternommen werden, den öffentlichen Nachverkehr gerade auch für Menschen mit schmalem Geldbeutel noch attraktiver zu machen.

Die Sparmaßnahme trifft gerade diejenigen, für die Mobilität besonders wichtig ist, um sich beruflich und privat weiterzuentwickeln. Zudem ist es ökologisch fragwürdig, Anreize zu schaffen, um vermehrt den Personentransport von der Schiene auf die Straße umzuleiten.
Bild: ASB NRW

Karneval 2018: Jecken feierten – tausende Ehrenamtliche sicherten Umzüge und Veranstaltungen

Gemeinsam Pressemitteilung von Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V., Deutsches Rotes Kreuz e.V. (Landesverbände Nordrhein und Westfalen Lippe), Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in NRW und Malteser Hilfsdienst e.V. in NRW

Die vier großen Hilfsorganisationen in NRW ziehen nach den Karnevalstagen eine überwiegend positive Bilanz. „Die Stimmung war in der Regel friedlich und fröhlich, mit wenigen Ausnahmen“, resümieren Rettungskräfte der Hilfsorganisationen. Von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag haben rund 10.000 Helferinnen und Helfer ca. 1000 Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen im Rahmen von Sanitätsdiensten begleitet. Darüber hinaus wurde überall im Land der Regelrettungsdienst mit ehrenamtlichem Rettungsfachpersonal verstärkt. Ca. 100.000 Dienststunden kamen so zusammen. Insgesamt 6000 Menschen konnte in medizinischen Notlagen, wie etwa in Köln nach dem Kutschenunfall am Apellhofplatz, geholfen werden. In dieser Berechnung sind die vielen Stunden der Aus- und Weiterbildung, Einsatzvorbereitung und Einsatzplanung nicht berücksichtigt.

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtliche Engagement elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag. Alle vier Hilfsorganisationen suchen Unterstützerinnen und Unterstützer für die kommenden Jahre.
Foto: privat

Neue Imagebroschüre des ASB in NRW

ImagebroschuereWelche Dienstleistungen bieten die regionalen ASB-Verbände in Nordrhein-Westfalen an? Welche inhaltlichen Themen und politischen Forderungen bewegen die Samariterinnen und Samaritern?
Wie hat sich der ASB seit seiner Gründung vor 130 Jahren entwickelt?

Diese und weitere Fragen beantwortet eine neue Broschüre des ASB NRW e.V. mit dem Titel "Wir in Nordrhein-Westfalen". Auf 76 reich bebilderten Seiten können sich Interessierte über die Hilfsleitungen und die Werte einer der großen Hilfsorganisationen in NRW informieren.

Die Veröffentlichung gibt einen Einblick in die ASB-Aktivitäten beim Katastrophenschutz, der ambulanten und stationären Pflege, dem Rettungs- und Sanitätsdienst und der Kinder- und Jugendhilfe. Zudem enthält sie Informationen über ein bürgerschaftliches Engagement beim ASB, die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an der ASB-Landesschule NRW, die Tagungsstätte "ASB Forum NRW" und vieles mehr.

Die Broschüre kann hier als PDF angeschaut werden. Gedruckte Einzelexemplare können kostenfrei bestellt werden unten presse (at) asb-nrw.de (solange der Vorrat reicht).
Bild: ASB NRW

Karneval 2018 im Kölner ASB-Seniorenzentrum Zollstockhöfe

Karneval_2018Die diesjährige närrische Feier des ASB-Seniorenzentrums Zollstockhöfe stand unter dem kölschen Motto "Fastelovend förs Hätz" und bot durch ihr vielfältiges, rundum gelungenes Programm viele Höhepunkte.

Die diesjährige närrische Feier des ASB-Seniorenzentrums Zollstockhöfe stand unter dem kölschen Motto "Fastelovend förs Hätz" und bot durch ihr vielfältiges, rundum gelungenes Programm viele Höhepunkte.

Den Anfang machte das Kölner Dreigestirn mit Jungfrau Emma, Bauer Christoph und Prinz Michael II., ein hochkarätiger Start in eine ausgelassene Veranstaltung mit viel Musik, gemeinsamem Schunkeln und leckeren Speisen und Getränken. Durch die Veranstaltung führte der Präsident der KG "Müllemer Junge", Siggi Schaarschmidt, unterstützt von Alfred Koutney am Keyboard, der mit seinem vielseitigen Programm schon viele Veranstaltungen der Zollstockhöfe bereichert hat.

Für närrische Unterhaltung sorgten auch J. P. Weber, der mit seiner Mandoline kölsche Klassiker neu interpretiert, und die Band "Kölschfraktion" um die beiden ehemaligen "Höhner" Peter Horn und F. M. Willizil. Die Gruppe bescherte allen Anwesenden einen ganz besonderen Moment: Als Dankeschön für die großartige Arbeit, die sie das ganze Jahr über leisten, holten die Musiker alle ASB-Mitarbeiter /innen der Zollstockhöfe auf die Bühne um mit ihnen und den Bewohner/innen das Lied "He Kölle, du bes e Jeföhl" anzustimmen. Zum Abschluss des Programms tanzten die Kindertanzgruppen "Dom Quös" und "Dilledöppche", die mit ihren akrobatischen Darbietungen den Saal zum Beben brachten und mit minutenlangen Applaus belohnt wurden.

Der ASB Köln dankt allen Mitarbeiter/Innen, Ehrenamtlichen und Künstler/innen, die die Karnevalsfeier gemeinsam perfekt durchgeführt haben, und freut sich schon jetzt auf die nächste Karnevalssession im Seniorenzentrum Zollstockhöfe.
Textquelle und Foto: ASB Köln

ASB Regionalverband Rhein-Erft/Düren e.V.
Am Hahnacker 1 | 50374 Erftstadt | Tel.: 02235 - 46020 | Fax: 02235 - 4602299
Email: info@asb-erft.de | Internet: www.asb-erft.de

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